Sénou Senegal, 2009. Projektplanung

Dominique Ghiggi in Zusammenarbeit mit Jörg Müller Architekt und dem Centre Mampuya, Senegal.
Bauherrschaft: Verein Centre Mampuya, Basel.
www.sahel-vert.com

Das Centre Mampuya befindet sich in einer transitorischen Trockenzone des Senegals. Das heisst in einer Zone, die während des Winters von der Trockenzeit und während des Sommers von der Regenzeit geprägt ist. In den letzten Jahrzehnten ist diese Region dem Phänomen der zunehmenden Wüstenbildung ausgesetzt. Ein Phänomen, das an einen fragilen sozio-ökonomischen und ökologischen Kontext gebunden ist. Seit acht Jahren bemüht sich das Centre Mampuya eine Basis für eine nachhaltige Entwicklung in dieser Zone zu schaffen. In Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung sollen Ansätze einer ökologischen Revitalisierung, des kulturellen Austausches und die soziale und wirtschaftliche Entwicklung gefördert werden. Bisher wurde der Hauptteil der Arbeit auf dem Terrain des Centre selbst realisiert, einem Hügel in der Nähe von Toubab Dilaw, einem ehemaligen Fischerdorf an der Westküste Senegals, zirka 60 km südlich der Hauptstadt Dakar. Im Jahr 2008 konnte die Fläche des Centre Mampuya auf zwei Nachbarhügel ausgedehnt werden.

Das Projekt Sénou hat zum Ziel, die Kontinuität des seit 2002 laufenden ökologischen Projekts zu gewährleisten und im Bereich der Wiederaufforstung zu forcieren. Dazu wurde ein neues Szenario für den Schutz der natürlichen Ressourcen auf der ganzen Fläche entwickelt. Hauptthema des Projektes ist die Verwendung der Hügel als botanisches Refugium für die lokalen Pflanzenarten. Die topographische und pflanzliche Bestandesaufnahmen wurden im Januar 2008 auf dem Terrain des Centre Mampuya durchgeführt.

Botanisches Refugium Sénou Senegal

Projekt 2009- 2013