Lausanne Jardins, 2008. Internationaler Wettbewerb, 2. Preis, Projektausführung 2009

Carola Antón, Dominique Ghiggi, Corina Rüegg.
Bauherrschaft: Stadt Lausanne.

Thema des Projektes ist es, eine Verbindung zwischen dem unterirdischen Wasser zu dem Transportsystem Metro herzustellen. Die Metro ist ein Tunnel durch die Zeit wie eine Reise ins Zentrum der Erde à la Jules Vernes. Durch diese geologischen Schichten sucht sich das Wasser den Weg.

Eine neue Maschine. Das Design dieser Korridore und fliessenden Zeit-Räume sind klar Grundlage für die konstruierten neuen Untergrund-Räume. Sie bestehen aus vielen Maschinen, Kameras, Sensoren, künstlicher Beleuchtung und ein Haufen unsichtbarer Infrastrukturen. In dieses System soll eine neue Maschine integriert werden, die sich in gewisser Weise in die Abhängigkeit ihrer Umgebung begibt: Es gibt kein Tageslicht und kein Wasser. Es handelt sich um eine lebendige Maschine, welche einer anderen Zeitmessung entspricht. Es ist ein kleinens „paradiso terrestre “ und stellt vergleichsweise symbolisch eine Oase oder eine Art Cocon dar, das uns auffordert das Zapping zwischen den verschiedenen Netzwerken, dem wir uns permanent aussetzen, wahrzunehmen. Haarscharf an der Grenze zwischen dem wissenschaftlichen Outfit und der Faszination des schönen Bildes changiert unsere Inszenierung mit Projektor.

Die macchina besteht aus einem grossen leuchtenden Wasser-Bidon. Darin befindet sich der Cocon, ein kleines Aquarium mit schwimmendem Moos, ausgerüstet mit Wasserpumpe und Licht. In der Zeitspanne von 3 Monaten soll sich das Bild an der Wand durch das unterschiedliche Wachstum der Pflanzen verändern.

La macchina meravigliosa Lausanne CH

Wettbewerb 2. Preis. Projekt 2009